elitec Wärmetechnik und Kabelmanagement
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Sicherheitsstandards für Infrarotheizungen

Heizen mit Infrarot

Neben den bereits bekannten Orientierungspunkten zum Thema „Was macht eine gute Infrarotheizung aus?“ (siehe Expertenartikel), sollte stets auch die Sicherheit an erster Stelle stehen.

Scheinbar günstige Angebote können sich nämlich aufgrund fehlender Qualitätskontrollen, billiger Bauteile und niedriger Produktionsstandards zur Gefahrenquelle entwickeln.

Nachdem dieses Thema aktueller ist denn je, möchten wir auf wichtige Sicherheitsstandards für Infrarotheizungen aufmerksam machen.
 

Wärmeenergie & Sicherheitsanweisungen

Prinzipiell muss ein Infrarot-Heizpaneel so ausgelegt sein, dass genau die Menge an Wärmeenergie welche elektrisch zugeführt, auch wieder abgegeben wird. So ist im normalen Betrieb und unter Beachtung der Sicherheitsanweisungen kein Überhitzen möglich.

Werden Sicherheitsanweisungen missachtet, d.h. wird das Heizpaneel abgedeckt oder mit Kästen verstellt usw., dann sorgen je nach Größe des Paneels ein bis zwei Übertemperaturbimetalle dafür, dass die Heizung bei >140°C abschaltet und Temperatur verliert.

Achtung! Ein Übertemperaturschutz ist nicht gleichzusetzen mit einem integrierten Thermostat.
 

Temperaturbeständigkeit der Materialien

Sämtliche Materialien im Heizpaneel müssen temperaturbeständig sein – bei den Infrarotheizungen von elitec sieht das beispielsweise folgendermaßen aus:
 
  • Mineralwolle als Dämmung weist eine Temperaturbeständigkeit von 800°C – 1.000°C auf
  • Der Heizleiter ist Teflon (PTFE) isoliert – somit wird eine Temperaturbeständigkeit von 260°C erreicht.
  • Gehäuse aus Metall – praktisch nicht brennbar
  • Die spezielle Pulverbeschichtung, welche die Abstrahlung des Paneels gegenüber dem Raum erst ermöglicht (hohe Emissivität Ɛ = 0,96), wurde im Laufe der Jahre mehrmals in Bezug auf die Temperaturbeständigkeit weiterentwickelt und upgegradet. So gibt es auch kein Ausdampfen / Auspulvern.

Generell ist wichtig, dass überhaupt eine Dämmung im Paneel verbaut ist. Der Vorteil liegt nämlich klar auf der Hand: Man dämmt gegenüber der Rückseite, welche daher auch kühler bleibt. Die Wärme wird zielgerichtet über die Front in Form von Infrarotstrahlung an den Raum abgegeben.
 

Normen & Zertifizierungen

Die Heizpaneele müssen nach gängigen Europäischen Normen und Standards gefertigt werden und sollten auf jeden Fall eine CE-Kennzeichnung tragen.

Lässt der Hersteller seine Produkte zudem von einem unabhängigen, externen Prüfinstitut prüfen, ist dies ebenfalls eine Bestätigung für die Einhaltung sämtlicher Sicherheits- und Qualitätsstandards.

Die Infrarotheizungen der Serie „Performance“ von elitec wurden beispielsweise vom Prüfinstitut TÜV SÜD geprüft und zertifiziert.
 

Elektrosmog

Auch wenn das Thema „Elektrosmog“ nicht unbedingt direkt unter den Begriff „Sicherheit bei Infrarotpaneelen“ fällt, ist es dennoch wichtig, dass Hersteller sich auch hier das Ziel setzen, den Kunden ein konformes, sicheres Produkt zu liefern.


Die wichtigsten Sicherheitsanweisungen zusammengefasst:
 
  • Infrarotheizpaneele dürfen nicht abgedeckt oder durch Kästen / Gegenstände verstellt werden (Gefahr der Überhitzung!).
  • Jede Infrarotheizung (bzw. generell jede elektrische Heizung) muss mit einem Thermostat betrieben werden.
  • Heizpaneele dürfen niemals benutzt werden, wenn die Zuleitung oder der Stecker beschädigt ist. Beschädigte Kabel vom Fachmann tauschen lassen.
  • Hinweise in der Montageanleitung sowie aus dem Expertenartikel „Die richtige Montage und Platzierung einer Infrarotheizung“ beachten.


Der Fachmann

Der Fachmann sollte stets Ansprechpartner Nummer eins sein: Von der Planung bis hin zur Auslegung und Montage. Denn sollte es zu Problemen kommen, ist dieser zur Stelle und kann mit seinem Fachwissen schnell und unkompliziert weiterhelfen.


Getreu dem Motto: sicher ist sicher!
News
Autor: Roman Kräuter
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